Wie drucke ich Grafiken am besten aus, wenn es anschließend kopiert werden soll?


Wie gut graue Flächen in der Kopie wiedergegeben werden können, hängt nicht nur vom Kopierer, sondern auch vom verwendeten Drucker und den entsprechenden Einstellungen ab:

Tintenstrahldrucker:

Hier wird es schwierig. Tintenstrahldrucker versuchen eine graue Fläche dadurch zu simulieren, daß sie sehr kleine Tröpfchen sehr gleichmäßig verteilen. Das wird für die Kopie zu fein; der Kopierer kann das nur eingeschränkt wiedergeben. Die Kopie wirkt dann ungleichmäßig und wolkig.

Abhilfe schafft hier, wenn möglich, den Druckertreiber so einzustellen, daß er grob rastert, das kommt auf der Kopie besser. Oder von vornherein einplanen, solche Seiten als Laserkopie anzufertigen.

Eine weitere Möglichkeit ist, auf graue Hintergründe in Tabellen usw. zu verzichten und die optische Gliederung mit anderen Mitteln zu erreichen.

Weitere Informationen finden Sie bei den Scan-Tips unter der Rubrik Scannen für Kopiervorlagen.

Laserdrucker:

Hier ist das Problem am einfachsten zu lösen. Ist der Laserdrucker Postscript-fähig, kann bei den meisten Geräten über den Druckertreiber eine Rasterlaufweite eingestellt werden. Hier wählt man einen Wert von ca. 72 lpi (lines per inch, hat nichts mit der Auflösung des Druckers zu tun, die in dpi angegeben wird). Verfügt der Laserdrucker über kein Postscript, eine grobe Auflösung einstellen, so daß der Ausdruck etwas feiner als ein Zeitungsdruck wirkt.